HDMI INFO

Wie wichtig ist die Qualität bei HDMI Kabel?

Ein digitales Signal besteht nur aus 0 (kein Signal) und 1 (Signal). Milliarden dieser 0 und 1 ergeben Bilder oder auch Töne. Ein gutes Kabel wird diese Signale so übertragen, dass sie am Ende vom Empfangsgerät einwandfrei zu erkennen sind.


Bei einem schlechten Kabel werden durch Einflüsse wie Kabeldämpfung, Übersprechen und Jitter die Signale so stark beeinträchtigt, dass das Empfangsgerät hieraus kein Bild mehr erzeugen kann. Der Bildschirm bleibt schwarz. Auch können die extrem schnellen Datenströme, wie sie für 1080p nötig sind, nicht übertragen werden. Das Empfangsgerät schaltet dann automatisch auf eine schlechtere Auflösung.


Warum garantiert transmedia die Qualität seiner HDMI Kabel?

Dabei ist es gar nicht so schwierig ein wirklich gutes Kabel zu bauen, das nötige „Know how“ vorausgesetzt. transmedia verwendet ausschließlich beste Rohstoffe, wie OFC Kupfer. Alle Kabel entsprechen der von der HDMI-Organisation aufgestellten Norm, bis hin zur Version 2.0. Diese kann sowohl von unseren Herstellern in Fernost, als auch von uns exakt überprüft werden. Unseres Wissens sind wir auch heute noch der einzige Importeur von HDMI Kabeln europaweit, der über eine eigene Testanlage für HDMI-Kabel verfügt. Auf dieser lassen sich sämtliche Kabelbewertungskriterien (sogenannte S-Parameter) ermitteln, als auch ein Augendiagramm darstellen.

Wie erkennen Sie den Unterschied zwischen Gut und Schlecht?

Schlechte Kabel sind oft dünn, da auf Grund des Preises am Material gespart wird. Zusätzlich werden aber auch die Rohstoffe wie Kupfer durch preiswerte Stoffe wie Aluminium oder gar Eisen ersetzt oder es wird am Leiterquerschnitt gespart. Statt 0,24 mm², wie für lange Kabel Pflicht, wird nur noch 0,08 mm² verwendet, also nur 1/3 des Materials eingesetzt. Viele der billigen Kabel sind so aufgebaut.
Die Signale werden, je nach Länge des Kabels, so schlecht übertragen, dass nur eine schlechtere Auflösung erzielt werden kann. Bei längeren Kabeln reicht das Signal häufig nicht mehr für ein Bild.






Besonders das Augendiagramm ist eine wichtige Größe, da aus ihm die Wahrscheinlichkeit abzulesen ist, dass die 0 und 1 am Ende des Kabels tatsächlich als solche vom Empfänger erkannt werden können. Je stärker die vorhandenen und genau definierten Freifelder tangiert oder gar durchkreuzt werden, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das erwartete Bild dargestellt werden kann (siehe die roten Ströme in den Bildern). Bei einem guten Kabel werden die Freifelder großzügig umrundet. Hier gibt es absolut keine Probleme. Genau diese Technik wird bei unserer Wareneingangskontrolle für sämtliche HDMI Kabel eingesetzt. Wer die Vorgabe nicht erreicht, fällt durch.







Die Sache mit dem Koaxkabel

Im Internet werden eine ganze Reihe Koaxialkabel angeboten mit einem Schirmungsmaß von 135 dB und gar 140 dB.

Bei genauem Hinsehen stellt man schnell das Wort „max.“ fest, also max. 135 dB, max. 140 dB.



Wir haben uns verschiedene solcher Kabel besorgt und das Schirmungsmaß überprüft.

Das Ergebnis:

- Kein einziges Kabel erreichte wirklich den angegebenen Max-Wert.
- Das schlechteste Schirmungsmaß dieser Kabel betrug gerade einmal 90 dB.

Gemäß der einschlägigen Normen (z. B. EN 50289) „muss die Schirmdämpfung … den schlechtesten Wert über den festgelegten Frequenzbereich enthalten“.

Also dürfen sich diese max. 135 dB- und max. 140 dB-Kabel nicht so nennen. Richtig angegeben wären diese Kabel 90 dB-Kabel, mehr nicht.

Für 90 dB-Kabel benötigt man aber keine 5 Schirme. Hier reichen 2 gute Schirme vollkommen aus.

Die Anbieter solcher Kabel wollen durch die Angabe eines hohen Schirmungsmaßes und zahlreicher Schirme den Eindruck eines extrem hochwertigen Kabels schaffen, natürlich, um diese bevorzugt beim unwissenden Endverbraucher verkaufen zu können.

Der erhält aber nur ein Durchschnittskabel, mehr nicht.

Das Beispiel F-Stecker

Wir werden immer wieder darauf angesprochen, ob unsere F-Stecker nicht viel zu teuer wären. Oft hätten Kunden ein günstigeres Angebot vorliegen, statt zum Beispiel 5 Cent nur 2,3 Cent.

Wir sind diesen besonders günstigen Angeboten einmal nachgegangen und haben verglichen.
Hier die Ergebnisse:

Gute F-Stecker werden aus dem vollen Kupfer gedreht und anschließend vernickelt. Der fertige F-Stecker bringt ein Gewicht von ca. 5 Gramm auf die Waage. Das Drehmoment der Mutter beträgt mindestens 3,4 Nm.

Nun zum Billigangebot:

Schon auf den ersten Blick ist die minderwertige Qualität zu erkennen. Es handelt sich nicht um gedrehtes Material, sondern um einen einfachen Zink-Spritzguss. Das Gewicht: Ganze 2 Gramm. Unser Drehmomenttest ergibt, dass die Mutter schon bei 1 Nm bricht. Das Material gibt nicht mehr her.
Mit diesen Ergebnissen haben wir den jeweils verwendeten Rohmaterialpreis (Stand 20. Januar 2015) ausgerechnet:

Rohstoffpreis Kupfer 5084 €/Tonne 0,026 €
Rohstoffpreis Zink 1518 €/Tonne 2 g=0,003 €

Der Preisunterschied kommt also ausschließlich durch die verwendeten Materialien zustande.

Vergleicht man darüber hinaus die Qualität, schneidet das Billigprodukt extrem schlecht ab, da es bei wichtigen Werten wie dem Drehmoment nicht der Norm entspricht.

Unser Ratschlag: Achten Sie auf Qualität!

Das Spiel mit dem Preis: Koaxialkabel

Jeder Einkäufer möchte in Zeiten stark steigender Rohstoffpreise so günstig wie möglich einkaufen. Und geht es um Stückzahlen, dann zählt jeder Cent. Der billigste Anbieter macht hier das Rennen.

Doch haben Sie einmal darüber nachgedacht,
was Sie für den billigsten Preis erhalten?


Denn die angebotenen Waren sind in der Qualität nicht mehr vergleichbar. Manchmal können Sie dies schon auf den ersten Blick erkennen, doch meist ist der Unterschied unter einem schönen (Kabel-) Mantel versteckt.



So liegen uns Satellitenanschlußkabel zum Verkauf in den deutschen Markt vor, die ein Schirmungsmaß von 30 dB haben. Die gesetzliche Mindestanforderung beträgt 75 dB, für die Digitaltechnik werden Werte größer 85 dB empfohlen.

Wir haben dieses Kabel aufgeschnitten. Was wir zu sehen
bekamen ist erschreckend:
Ein kaum feststellbares Geflecht versucht eine ganz einfache und das Dielektrikum nicht voll umschließende Aluminiumfolie festzuhalten, was kaum gelingt, da die Abstände der einzelnen Geflechtstränge viel zu groß sind. Die offene Folie ist auch nicht in der Lage eine Schirmwirkung zu erzielen.

Die F-Stecker sind direkt auf den PVC-Mantel aufgecrimpt, es ist kein Kontakt zum Schirm vorhanden. Das Kabel ist unbrauchbar, da sämtliche Störquellen von außen das Bildsignal negativ beeinflussen. Das Kabel darf aber auch aufgrund des EMV-Gesetzes nicht in den Markt eingeführt werden.
Verstöße ahndet der Staat mit empfindlichen Strafen.

Wie billig muss ein solches Kabel sein, damit Sie es dennoch kaufen? Eigentlich ist geschenkt noch zu teuer, da ja noch die Entsorgungskosten anfallen.

Für einige Cent mehr bekommen Sie bei uns Kabel, die Sie bedenkenlos verkaufen dürfen, die aber auch dem Endverbraucher Freude machen, da er vor Störungen verschont bleibt.

Wir erreichen dies durch technisches Know-how. Wir wissen, wie Kabel funktionieren und wie Kabel hergestellt werden müssen. Unser modernes Testlabor und unsere Ingenieure sorgen für eine optimale Qualitätssicherung aller Produkte.

Unser Ratschlag: Achten Sie auf Qualität!

SC OCC - Kupfer

Perfekte Bildqualität! Perfekter Sound!

Normales für Leitzwecke verwendetes Kupfer baut sich aus Kupferkristallen von ca. 1mm Größe auf. Das Durchfließen des Signals durch das Kupfer von Kristall zu Kristall erhöht jedesmal den Gesamtwiderstand. Bei Standardkupfer kommen noch zusätzliche Verunreinigungen in Form von Sauerstoffverbindungen hinzu, die das Signal zudem beeinträchtigen. SC OCC-Kupfer besteht aus OCC-Kupfer (Ohno Continuous Casting mit einem Reinheitsgrad von 99,9996%), ein nach Professor Ohno entwickelten langkristallin hergestellten Draht. Der Draht wird nicht mehr, wie herkömmlich auf seinen Durchmesser gezogen, sondern gegossen, so dass eine nahezu monokristalline Struktur entsteht.
Für unsere Big Series haben wir dieses höchstwertige. Material zusätzlich in der Oberfläche versilbert. Silber ist ein noch besserer Leiter als Kupfer, wird aber auf Grund seines hohen Preises nur für beste Leiter und Kabel eingesetzt. Besonders hochfrequente Signale, sowohl in der Analog,- aber auch Digitaltechnik, durchlaufen durch den Skineffekt nur die Oberfläche eines Leiters und werden durch das verwendete Silber verlustfrei übertragen. Dieses Material nennen wir SC OCC. (Silver cladded by Ohno continuous casting).